Lisimba's - Cattery



Die Augen einer Katze sind Fenster, die uns in eine andere Welt blicken lassen.
aus Irland

 


 

Rasse Portrait

Tonkanesen: Schmusetiger mit Aqua Augen

Ein wundervoller Charakter, ein seidig glänzendes Fell und die in der Katzenwelt einmaligen aquafarbenen Augen sind die Markenzeichen dieser auf dem europäischen Festland noch recht wenig bekannten Rasse, die nicht nur durch ihre Schönheit, sondern auch durch ihren wunderbaren Charakter besticht.


Charakter tapse

In der Tonkanese vereinen sich die guten Eigenschaften der Ursprungsrassen, der Siam und der Burmese: Sie ist verspielt, menschenbezogen, unerschrocken, neugierig, aufgeschlossen gegenüber andern Tieren und freundlich zu Kindern und immer für einen Schabernack zu haben. Obwohl ihre Stimme meist leiser und feiner ist als die der Siamesen, weiß sie sie gekonnt einzusetzen, um ihre Wünsche kundzutun. Sie genießt es, in der Nähe ihres Menschen zu sein und das Geschehen im Haushalt von einem erhöhten Beobachtungsposten aus zu beobachten, vorzugsweise der Schulter des Menschen. Wenn sie einen gelehrigen Menschen hat, bringt sie ihm auch bei, ihr Lieblingsspielzeug zu werden, so dass sie es immer wieder zurückbringen kann. Tonkanesen sind sehr anhängliche, aber gleichzeitig auch eigene Katzen, die es verstehen, ihren Menschen um die Samtpfote zu wickeln. Tonkanesen sind auch sehr gesellige Katzen und sollten daher möglichst nie alleine gehalten werden, sondern mindestens zu zweit. Die Katze muss nicht zwingend eine Tonkanese sein, doch sollte darauf geachtet werden, dass sie vom Charakter her ähnlich ist, d.h. aktiv, verspielt und gesellig. 


Standard tapse

Auszug aus dem W*F*U Standardbuch (Übersetzung des GCCF-Standards)

Körper: Mittellang bis lang gestreckt, gut ausgewogen, kräftig und muskulös. Brust leicht gerundet, Flanken tief, Hinterteil von den Schultern zum Rumpf leicht ansteigend. Kopf, Körper, Beine, Pfoten und Schwanz sollten im Verhältnis zueinander passe, um einen ausgewogenen Eindruck zu machen.

Beine: Schlank und muskulös, Hinterbeine etwas länger als Vorderbeine.

Schwanz: Sich verjüngend zum Ende, mittellang, weder dick noch peitschenförmig.

Kopf: Oberseite sollte leicht gerundet sein, mit guter Breite zwischen den Ohren, leicht keilförmig, mit einer Schnauze, die weder spitz noch lang ist und deutlichen, aber nicht überbetonten Schnurrbartkissen. Im Profil gesehen sollte ein leichter „Break“ zu sehen sein, abwärts führend zum mittelstarken Kinn.

Ohren: Mittelgroß, etwas höher als breit, vorwärts geneigt, mit breitem Ansatz und abgerundeten Spitzen. Gleichmäßig zwischen Seiten und Kopfoberteil platziert, die äußeren Kanten verlängern die Keilform.

Augen: Groß und eindrucksvoll, mehr mandelförmig als rund und gut auseinander gesetzt. Die obere Augenlinie ist leicht nasenwärts geneigt, die untere abgerundet. Jede Schattierung von grünlich-blau oder bläulich-grün ist erlaubt. Die Augenfarbe bei allen Tonkanesen kann in der Intensität variieren, abhängig vom Lichteinfluss und der Stimmung der Katze.

Fell: Dicht anliegend und kurz. Fein, weich, seidig und glänzend.

Farben: Das  Fellmuster ist einzigartig, weder pointfarben noch einfarbig. Es unterscheidet sich von Non-aguti oder Point-Farbvarianten. Ohren, Maske, Beine, Pfoten und Schwanz sollten dunkler getönt sein, in hellere Körperfarben übergehend. Es ist wichtig, dass der Unterschied zwischen Points und Körperfarbe nicht deutlich sichtbar ist. Beine und Pfoten dürfen blasser als die anderen Points sein, müssen aber im Farbton dazu passen. Die Körperfarbe sollte zur unteren Körperhälfte hin stufenweise heller werden. Der Körper sollte bei ausgewachsenen non-agouti Tieren ohne Tabby-Zeichnung sein; die Farbe wird am Haaransatz heller. Bei Jungtieren kann sich die Fellfarbe langsam entwickeln und leichte Geisterzeichnung zeigen, die nicht als Fehler betrachtet werden sollten.

Der Körper sollte in einem helleren Farbton als die Points und ohne Tabby-Zeichnung sein. Die Pfotenballen können heller als der Nasenspiegel gefärbt sein und rosig durchscheinen. Bei roten oder cremefarbenen Erwachsenen kann eine leichte Geisterzeichnung vorhanden sein, sollte aber bei einer typvollen Katze nicht in betracht gezogen werden.
Alle Farben, wie sie bei den Ursprungsrassen vorkommen, sind erlaubt. Die drei Farbvarianten unterscheiden sich hauptsächlich durch den Kontrast zwischen Point- und Körperfarbe sowie Augenfarbe und erhalten aufgrund dessen den entsprechenden Zusatz zu der jeweiligen Farbe.

Mink
Leichter Kontrast, Körperfarbe etwas heller als die Farbe der Points
Augenfarbe: blaugrün bis grünblau

Sepia
Kaum Kontrast zwischen Körper - und Pointfarbe.
Augenfarbe: alle Blautöne

Point
Starker Kontrast zwischen Körper – und Pointfarbe.
Augenfarbe: alle Blautöne

Natural mink:
Körper: mittleres Braun, rötlich leuchtend akzeptiert.
Points: dunkelbraun
Nasenspiegel: dunkelbraun
Fußballen: mittel – bis dunkelbraun
( kann einen rosigen Unterton haben)

Champagner mink:
Körper: lohfarbenes Creme bis Beige,
rötlich leuchtend akzeptiert.
Points: mittelbraun
Nasenspiegel: zimtbraun
Fußballen: zimtrosa bis zimtbraun

Blau mink:
Körper: weiches Blaugrau mit einem
Warmen Überton
Points: schieferblau
Nasenspiegel: blaugrau
Fußballen: blaugrau (kann einen rosigen Unterton haben)

Lilac mink: (Platinum mink)
Körper: helles Taubengrau mit uartem rosa Schimmer
Nasenspiegel: lavendel – rosa
Fußballen: rosa

 



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